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Wie ein Vogel im Käfig

Diffus nur dringt das Tageslicht
durch Spalten und Ritzen,
geschmiedete Stangen.

Öffnete einer die Türe sacht –
sei es am Tage, sei’s in der Nacht –
weil er gefangen.

Er bliebe im Käfig, ihn blende das Licht.
Zu groß sei die Weite, er brauche sie nicht.
Sein Umfeld würde ihm langen.

©bmh 2009

Die Träume der Ziervögel

Das Glück durchzieht die Träume
der Ziervögel in hellen Streifen.
Daher ihr Gesang ihr Jauchzen
von Schulter zu Schulter.
Ihre Gespräche nehmen den Tag ein
mit gefiedertem Glanz.
Einzig das Fenster stellt sie vor
offene Fragen.“

© Brigitte Fuchs

Kommentagedicht von Brigitte Fuchs
http://www.brigittefuchs.ch/serendipity/

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