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Tasten. Aneinander vorbei. In scheinbarer Leere
den Anderen spüren. Hinter Schleiern
seine Trauer fühlen und seine Unfähigkeit,
den verlorenen Frieden wieder zu finden.

Wenn die Peilung nicht stimmt,
spiegeln sich selbst die
verborgensten Ängste sichtbar im Raum.

Zu flüchten vor ihnen wäre der falsche Weg.
Verberge dich hinter schützenden Schleiern,
bis du dich wieder mittest in dir.
Hinter schützender Maske warte und höre.
Lasse geschehen. Es gibt keinen Stillstand,
nur stilles Werden. Vertraue.

Bald schon bewegt sich das bleierne Meer und mit ihm
flattert das Segel im Wind.

Wenn der Zeitpunkt gekommen, ergreifst Du das Ruder erneut.

© bmh

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