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GlückMacherMond
Umhüllt von weißgelben Wolken
erblicke ich den Mond,
lass hinter mir die ohne Substanz,
für die das Leid sich lohnt

Die unbequemen Weisen
treffen auf die Sturen,
verfluchtes Mißverständnis (?),
geräuschlos rote Spuren

Da draußen fließen stille Tränen
und taube Stummheit zu laut droht
Vergess dich nie, GlückMacherMond
ganz gleich, wie gar die Welt verroht.

©sc kling

***

Gedanken zum Gedicht GlückMacherMond von Sylvia Kling

Zeitgeschehen

Blickst lieber in die fernen Himmel,
wo der Mond still wohnt?

Wir alle müssen Frieden lernen
und dass der Krieg nicht lohnt.

Hörst Du den lauten Hilfeschrei,
gerade jetzt, der so verroht
hinter allem Kriegslärm droht?

© bmh

Das Gedicht von Jorge D.R. löst löst die Hilfosigkeit, die Traurigkeit, der wir heutzutage so oft begegnen,  etwas auf, wenn wir unserer „inneren Ruhe“ begegnen, wie es manchmal geschieht und uns erneut  über das Wunder des Leben staunen lässt.

***

trotz allem

immer wieder
dieses wundern
über den frieden um dich
auch wenn

wolken schneller ziehn
stimmen schriller singen
ängste lauter schreien
hoffnungen leiser klingen
freuden seltner fliegen
zweifel heißer brennen
tage dunkler tönen
augen weniger lachen
lügen heller blenden

trotz alldem
immer wieder
dieses staunen
über die ruhe in dir

Jorge D.R.

***

http://sckling.wordpress.com
https://silberperlen.wordpress.com
http://traumtuch.blogspot.com

 

Danke Sylvia, danke Jorge,
es ist schön, dass unsere Gedichte hier gemeinsam zu lesen sind.

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