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Selbst dort wo noch manche Blumen blühten, in Mulden versteckt, auch sie verglühten, die Pflanzen verdorren auf trockenem Land.

Wo kein Regen mehr fällt, der die Wüste wässert. Wo niemand  mehr da ist, der die Erde verbessert, wächst kein Hälmchen mehr im heißen Sand.

Gefangen sitzt in steiniger Ritze ein Salamander in glühender Hitze. Er wagt  sich hervor nur in der Nacht.

Erinnerung blüht in seinen Träumen an grüne Oasen mit Vögeln auf Bäumen und klaren Quellen in herrlicher Pracht.

Wo kein Regen mehr fällt, der die Erde verbessert, wo niemand mehr da ist, der die Wüste wässert, funkeln Sterne in einsamer Nacht.

© bmh

29.Juli 2019 „Welterschöpfungstag“ – immer früher im Jahr.